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Royal Thai Consulate Vorarlberg - Visa Office:

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Royal Thai Consulate Vorarlberg
Royal Thai ConsulateVorarlberg

Wir begleiten Sie und Ihr Unternehmen auf dem Weg nach Thailand!

Sie planen als Unternehmer/Unternehmen den Markt in Asien bzw. Thailand zu erweitern oder wollen Produkte dort kaufen und nach Österreich importieren?

 

Egal ob Sie dort Produzenten, Geschäfts- oder Joint-Venture Partner suchen, das Konsulat in Vorarlberg unterstützt Sie mit seinen Kontakten dabei gerne mit dem entsprechenden Research, einer professionellen Planung, einer zuverlässigen Umsetzung und einer durchgehenden Betreuung.

 

Thailand ist nicht nur ein beliebtes Tourismusland, sondern hat sich in den letzten Jahrzehnten auch zu einem mordernen Industriestandort mit interessanten Bedingungen entwickelt. Die Mitgliedschaft in der ASEAN, der Association of Southeast Asian Nations, dem Pendant zur Europäischen Union in Asien, lässt Thailand zu einem idealen Standort als Brücke zum asiatischen Markt werden. Diese guten Rahmenbedingungen nützen bereits jetzt über hundert österreichische Unternehmen und es werden jährlich mehr.

 

Das Konsulat verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Begleitung von exportorientierten Unternehmen. Die Zertifizierung und Akkreditierung von Jürgen Piffer als  "Certified Export Consultant (CEC)" macht unsere Beratungen zudem durch die Exportinitiative der AW (AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA)  - go international  - förderfähig. Sie können daher durch unsere Begleitung von außen sehr viel Expertenwissen in Ihr Unternehmen einbringen. Dies bringt Ihnen in Kombination mit unserem umfangreiches Wissen über Exportförderungen einen zusätzlichen Mehrwert. Auch das deutsche Anwaltsnetzwerk adwa-law (www.adwa-law.com) steht mit ihrem Thailand-Experten Dr. Andreas Respondeck LL.M. zur Unterstützung zur Verfügung.

 

Im Rahmen des Services evaulieren wir für Sie - in Koopeation mit dem Außenwirtschaftscenter in Bangkok - den thailändischen Markt, begleiten Ihr Unternehmen dahin, bereiten die Firmengründung in Thailand vor und unterstützen Sie bei der Suche nach neuen Kunden.

 

Im Rahmen der Exportbegleitung unterstützen wir Sie auch beim internen Organisationsaufbau und beim Marketingkonzept. Profitieren auch Sie von diesem komplexen Know-How in vielen Branchen.

 

Auch mit der Abteilung für "Commercial Affairs" in der Thailändischen Botschaft in Wien sowie mit Mitarbeitern des thailändischen "Board of Investment" im Generalkonsulat in Frankfurt besteht eine enge Zusammenarbeit um die Wirtschaftsbeziehugnen zwischen Österreich und Thailand zu fördern.

 

Weitere Informationen erhalten Sie gerne in einem unverbindlichen und kostenlosen Erstgespräch.

 

Das EEC-Programm des Board of Investment

Das Thailändische Board of Investment startet mit dem EEC-Programm (Eastern Economic Corridor) für die Provincen Chachoengsao, Chonburi und Rayong ein für Investoren sehr interessantes Entwicklungs- und Förderprogramm.

 

Mehr Details unter:

https://drive.google.com/open?id=1aPOBDKchtwKiIuKU8wUpI4UUfnItp5hX oder in der Broschüre unten.

 

Für weitere Fragen steht das Konsulat bzw. die Abteilung für Commercial Affairs in der Botschaft in Wien gerne zur Verfügung.

 

EEC Borschüre 1_2018
EEC-english.pdf
PDF-Dokument [10.7 MB]

Erfolgreich in Thailand - Business in einer hochspannenden Region

Interview des österreichischen Wirtschaftsdelegierten, Mag. Günther Sucher, vom AussenwirtschaftsCenter Bangkok für das Außenwirtschaft Magazine vom Oktober 2017

 

Herr Sucher, in Bangkok gibt es wieder einmal eine Militärregierung. Hat das Auswirkungen auf die Wirtschaft des Landes?

Natürlich hat die Investitionsneigung nach dem Putsch etwas gelitten, aber das war vorübergehend.

 

Die wirtschaftliche Situation ist ansonsten aber weitgehend von der politischen abgekoppelt. Sie müssen bedenken, dass Thailand in den letzten Jahren und Jahrzehnten eine ganze Reihe von Militärputschen erlebt hat, das beeindruckt die Bevölkerung und die Unternehmen nicht besonders. Über Themen wie Meinungs- oder Versammlungsfreiheit gibt es natürlich Diskussionsbedarf – man muss aber konstatieren, dass die aktuelle Regierung wirtschaftlich einen guten Job macht. Vor allem der seit 2 Jahren amtierende Vizepremierminister Somkid Jatusripitak ist ein gestandener Wirtschaftsfachmann und ein Technokrat im besten Sinne. Unter seiner Anleitung wurden zahlreiche wirtschaftsfördernde Maßnahmen initiiert wie etwa erleichterter Kreditzugang für Unternehmen, KMU-Förderungen, die Schaffung von Sonderwirtschaftszonen, v.a. aber riesige Investitionen in den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. Das „Flagship“ Projekt ist die Schaffung des “Eastern Economic Corridor“ EEC südöstlich von Bangkok, wo mit Investitionen im Ausmaß von EUR 40 Mrd. die größte High-Tech Industriezone im ASEAN Raum geschaffen werden soll.

 

Die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen sind aber eingefroren.

Das Europäische Parlament steht auf dem Standpunkt, dass erst wieder verhandelt werden kann, wenn eine zivile Regierung eingesetzt ist. Nach aktuellem Stand wird gegen Ende 2018 gewählt, derzeit wird gerade eine neue Verfassung ausgearbeitet.

Aus Sicht der Wirtschaft erscheint es natürlich etwas fragwürdig, dass man mit einer thailändischen Militärregierung nicht über Freihandel sprechen kann, während ein entsprechendes Abkommen mit dem kommunistischen Vietnam kein Problem ist.

 

Apropos Vietnam: Gerät Thailand als Wirtschaftsstandort gegenüber den Nachbarstaaten ins Hintertreffen?

Die Konkurrenz der umliegenden Staaten ist tatsächlich stark. Vor allem Vietnam hat sich in den vergangenen Jahren still und leise sehr gut entwickelt. Die gesamte Region lockt ja mit Lohnkosten, die zum Teil deutlich unter den chinesischen liegen  – mittlerweile wandern deshalb ja auch vermehrt Investitionen aus China in diese Länder ab. Thailand punktet gegenüber seinen Nachbarn in erster Linie mit seiner guten Infrastruktur und günstigen Investitionsbedingen, das Board of Investments leistet hier auch wirklich gute Arbeit. Der Lohn sind immer wieder neue, spannende Investitionen, wie etwa jene, die Lenzing vor kurzem angekündigt hat.

 

Und auf welche Bedingungen stoßen Exporteure in Thailand?

Im Export treten immer wieder Probleme auf, das muss man schon beim Namen nennen. Bei der Verzollung zum Beispiel oder bei der Zulassung von Lebensmitteln – es gibt komplizierte Regelungen, und die bürokratische Abwicklung ist manchmal mühsam. Das gilt allerdings für alle Länder in dieser Region.

 

Finden heimische Unternehmen in Thailand ausreichend gut geschulte Mitarbeiter bzw. Führungspersonal? Wie sieht es mit Sprachkenntnissen (Englisch) aus?

Die Auswahl der richtigen Partner und Mitarbeiter ist eine der großen Herausforderungen bei der Geschäftstätigkeit in Thailand. Gute Fachkräfte in bestimmten Bereichen zu finden ist nicht einfach; dazu kommen interkulturelle Unterschiede und auch die Englischkenntnisse sind im Allgemeinen nicht sehr gut.

 

Sie sagen, Thailand investiert stark in seine Infrastruktur. Das müsste doch für heimische Unternehmen spannend sein?

Ja, da sehen wir tatsächlich große Chancen für die heimische Wirtschaft; z.B. hat die die voestalpine VAE aus dem Grund ein eigenes Werk zur Produktion von Weichenteilen in Thailand errichtet. 

 

In welchen Branchen sehen Sie österreichische Firmen unterrepräsentiert? Wo lassen wir Möglichkeiten liegen?

Aus meiner Sicht wird Thailand und speziell Bangkok als Markt für Konsumgüter, speziell Lebensmittel, unterschätzt. Alleine Bangkok hat 10 Mio. Einwohner mit beachtlicher Kaufkraft und vielen Touristen. Da gibt es derzeit noch zu wenig Marktpräsenz.

 

Mag. Günther Sucher ist österreichischer Wirtschaftsdelegierter im AußenwirtschaftsCenter der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA in Bangkok.

 

Weitere Informationen unter:

bangkok@wko.at

wko.at/aussenwirtschaft/th

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